Definition:

Manuelle Massagetechniken nach Dr. Vodder mit systematischer Anordnung und rythmischer Folge von Drehgriffen, Schöffgriffen, Pumpgriffen sowie stehenden Kreisen und Spezialgriffen.

 

Der Einsatz von Geräten (z.B. Lymphomat) ist kein Ersatz für die manuelle Lymphdrainage.

 

Therapeutische Wirkung:

  • Abflussförderung der interstitiellen Flüssigkeit über Lymph- und Venengefäßsystem
  • Gewebsspalten
  • Steigerung der Lymphangiomotorik
  • Lockerung fibrosklerotischen Bindegewebes
  • Hebung des Parasympathicotonus

Indikationen:

    • Leichtgradige einseitige Lymphödeme
    • Sekundäre Lymphödeme
    • Ödeme
    • Schwellungen:
      Posttraumatische und postoperative
    • Sympathische Reflexdysthrophien (Morbus Suddeck)
    • bei rheumatischen Erkrankungen einschießlich der Kollagenosen
    • bei Halbseitenlähmung im Bereich der Hand

 

Therapieziel:

Entstauung von Arm(en), Bein(en), Kopf, Bauch oder der Wirbelsäule oder eines Wirbelsäulenabschnittes mit Schmerzreduktion

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